Volksmusik im Schlierseer Bauerntheater

Elisabeth Rehm mit Familie & Freunden

„Vom Sommer und der Liab" – Lieder und Musi, Gedanken und G’schichten zur Sommerzeit

Die Veranstaltung wurde von Sonntag, 19. Dezember 2021 („Bayerische Weihnacht“) bei nahezu gleicher Besetzung und mit einem entsprechend der Jahreszeit neuen Programm („Vom Sommer und der Liab“) auf Samstag, 09. Juli 2022 verschoben (der Beginn ist um 19:30 Uhr).

Bereits für die „Bayerische Weihnacht“ erworbene Eintrittskarten behalten ihre Gültigkeit.

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„Vom Sommer und der Liab“ – unter dieses Motto hat Elisabeth Rehm ihr Konzertprogramm gestellt. Lieder und Musi, Gedanken und G’schichten zur Sommerzeit: Mit ihren Töchtern Annalena und Magdalena bringt sie im Werdenfelser Zwoa- und Dreigsang Bergluft ins Schlierseer Bauerntheater. Tanzlustig geht’s auf bei den schmissigen Boarischen und Walzern der Göllwurz´n Musi aus dem Salzburgischen. Aus Bad Goisern kommen die Hollerschnapszuzler: Gspassige Lieder und waschechte Jodler stehen auf ihrem Programmzettel. Und mit der „Auf Knopfdruck“-Geigenmusi schließt sich der Kreis der Musikanten: Elisabeth Rehms Töchter zeigen, dass sie sich auch auf den Geigenstrich verstehen, wenn sie die Konzertbesucher – zumindest gedanklich – bei Polka und Landler sich wiegen und biegen lassen.

Elisabeth Rehm – Geprägt von ihrem musikalischen Elternhaus, aufgewachsen und ‚dahoam‘ in Garmisch-Partenkirchen: Elisabeth Rehm lebt, wovon sie singt und erzählt. Dank ihrer von Kindesbeinen an großen Erfahrung in der Darbietung überlieferter alpenländischer Lieder, aufgrund ihres großen Wissens um das Werden und Weitergeben der bayerischen Volkskultur zeichnet Elisabeth Rehm vor allem eines aus: Authentizität. Der sympathische Werdenfelser Unterton ist ihr sprachliches Markenzeichen, die Bühnenpräsenz die Trumpfkarte der beliebten Moderatorin. Nicht umsonst lädt man sie viel und gerne ein zu Volksmusikkonzerten und Trachtler-Jubiläen, und: Nicht von ungefähr moderiert sie seit vielen Jahren nun schon die überaus beliebten Volksmusiksendungen „Bei uns dahoam“ und „Musikantentreffen“ im BR-Fernsehen sowie den alljährlichen großen Oktoberfest Trachten- und Schützenzug live in der ARD.

Werdenfelser Zwoa- und Dreigsang – Elisabeth Rehm und ihre Tochter Annalena vereinen ihre Stimmen im ‚Werdenfelser Zwoagsang‘. Liebreich und bodenständig-erdig im Timbre finden sie die homogene Linie und arbeiten die Eigenarten des bajuwarischen Volksliedes heraus: Urwüchsige Zweistimmigkeit im Widerspiel von Kopf- und Bruststimme, wie sie den Jodler kennzeichnet und so typisch ist für die alpenländische Volksmusik. Wenn sich noch Zwillingsschwester Magdalena dazugesellt, wendet sich das Klangbild ins harmonisch Abgerundete, verfeinert sich der Gesamteindruck einer fließend vorüberziehenden Akkordfolge, die uns als Zuhörende mit einem Wohlgefühl beschenkt und gedanklich einstimmen lässt in das vielzitierte Bonmot von Josef Hofmiller: „Bairisch ist fein“. Vervollständigt werden der Zwoa- und Dreigsang jeweils durch das verlässliche Zitherspiel von Vater Max Wank – der ruhende Pol und das instrumentale Fundament dieser beeindruckenden ‚Volkslied-Familie‘.

„Auf Knopfdruck“-Geigenmusi – Spielwitz und Präzision im Zusammenspiel, Musikantentum und das richtige Repertoire – es kommt einiges zusammen bei der jungen Streicherformation mit dem pfiffigen Namen ‚Auf Knopfdruck-Geigenmusi‘. Dass Geigen und ‚Luft-Instrumente‘ fein zusammenklingen, weiß man vom Konzertsaal her. Diatonische Harmonika und Fidelstrich taugen erst recht, wenn junge Leut‘ und Junggebliebene bei Polka und Schottisch, Landler und Galopp das Tanzbein schwingen. Sobald Annalena und Magdalena Wank ihre Bogen über die Saiten fliegen lassen, dass es eine Freud‘ ist, haben ihre Mitstreiter mindestens denselben musikalischen Genuss wie das Publikum im traditionsreichen Theatersaal!

Göllwurz´n Musi – Eine frische Alpenbrise bläst die Göllwurz´n Musi durch das Schlierseer Bauerntheater! Die sieben Musikanten aus dem Tennengau, viel-saitig unterstützt von der bayerischen Harfenistin Heidi Steiner, sie bringen schneige Tanzln und innige Bläserweisen zum Vortrag. Man spürt: Wurzelechte Musikalität ist der Kraftquell dieser Vorzeigegruppe, die im Lauf der letzten drei Jahrzehnte eine stetig anwachsende Liebhaberschar verbuchen konnte, auch aufgrund diverser Tonträger und mehrfacher Auftritte in Volksmusiksendungen im Fernsehen und im Hörfunk. Die Wandflucht des Hohen Göll im Rücken, den Blick wahlweise in Richtung Salzburg oder nach Süden ins Steirische gerichtet, vereinen sich in der Heimat der Göllwurz´n Musi seit alters her viele Kulturströme. Entsprechend farbenfroh und facettenreich sind ihre musikalischen Ausdrucksmöglichkeiten – die Bandbreite der ihnen zugeschriebenen Attribute reicht von ‚kernig‘, ‚schneidig‘, bis hin zu ‚besinnlich‘ und ‚feierlich‘, Musik mit Ecken und Kanten, und auf jeden Fall mit ganz viel Herzblut.

Hollerschnapszuzler – Bald zwei Jahrzehnte schon frönen die vier Sänger ihrer gemeinsamen Leidenschaft, den ‚in Maßen genossenen Freuden des Edelbrandes‘. Mindestens genauso intensiv aufgesogen wie die Muttermilch haben sie die Volksmusik und die Liedtradition ihrer Heimatregion. Im steirischen Salzkammergut ‚dahoam‘, kommt in diesem urwüchsigen Quartett viel an musikantischer Erfahrung zusammen, teils von der Goiserer Klarinettenmusi her, das meiste freilich von der salzkammergütlerischen Jodlerkultur, die bei ihnen bestens aufgehoben ist. Zu ihren Grundsätzen zählt die Erkenntnis: „Es ist ein Gleichklang der Seelen notwendig, um ein Volkslied oder einen Jodler richtig zum Klingen bringen zu können!“ Dazu braucht es nicht zwangsläufig einen Abschluss am Konservatorium – das Wirtshaus als Hochschule der Volksmusik reicht den Hollerschnapszuzlern vollauf. Wetten, dass auch die Schlierseer Theater-Gmoa ihnen ein ‚ausgezeichnet‘ bescheinigt…?

Künstler

Werdenfelser Zwoa- & Dreigsang mit Website
Max Wank, Zither Website
Göllwurz´n Musi mit Website
Heidi Steiner, Harfe Website
Hollerschnapszuzler Website
„Auf Knopfdruck"- Geigenmusi Website
Elisabeth Rehm (BR Fernsehen), Text & Gedanken Website
Sa 09. Juli 2022
19:30 Uhr
Abendkasse 18:30 Uhr
Einlass 19:00 Uhr

Schliersee

Schlierseer Bauerntheater

Großer Theatersaal

Xaver-Terofal-Platz 1, 83727 Schliersee

bei München Ticket (089 – 54 81 81 81) und allen bekannten Vorverkaufsstellen. Restkarten sind an der Abendkasse ab einer Stunde vor Veranstaltungsbeginn erhältlich (nur Barzahlung).

Gruppen ab 10 Personen erhalten 15% Ermäßigung. Hierzu bitten wir um eine formlose E-Mail unter Angabe der gewünschten Veranstaltung, Kategorie, Kartenanzahl sowie Ihres Vor- und Nachnamens und einer Telefonnummer untertags an info@konzertwerk-meunchen.de. Wir melden uns umgehend bei Ihnen zurück (ausschließlich gültig für die Kategorie 1 und solange ausreichend Karten verfügbar sind).

Zur Bestellung von Rollstuhlfahrer-Plätzen bitte wir bis spätestens 14 Tage vor der Veranstaltung um eine formlose E-Mail unter Angabe der gewünschten Veranstaltung, Ihres Vor-/Nachnamens sowie einer Telefonnummer untertags an info@konzertwerk-muenchen.de. Die Buchung eines (kostenfreien) Rollstuhlfahrer-Platzes ist ausschließlich in Verbindung mit dem Kartenerwerb (Normalpreis) einer Begleitperson möglich. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt.

Wissenswertes &
Weitere Informationen

ÖPNV: Mit der Bayerischen Oberlandbahn bis Bahnhof Schliersee (im Anschluss ca. 7 Minuten Fußweg bis zum Schlierseer Bauerntheater)

Das Schlierseer Bauerntheater verfügt über eine beaufsichtigte, kostenpflichtige Garderobe im Eingangsbereich.

Weitere Konzerte und Veranstaltungen
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„So klingt Tirol“ – Alpenländische Volksmusik aus Nord- und Südtirol, vom Karwendel bis über den hohen Tauern
Sa 02.07.2022
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Fr 12.08.2022
, 19:00 Uhr
Schloss Schleißheim
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Sa 15.10.2022
, 19:30 Uhr
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23.10.

Stefan Semoff & Musikantenfreunde

„Auf da Alm is koa Bleibm …“ – Lieder und Musi, Gedanken und G’schichten zur Herbstzeit
So 23.10.2022
, 17:00 Uhr
Schloss Dachau
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Stefan Semoff & Musikantenfreunde

„Auf da Alm is koa Bleibm …“ – Lieder und Musi, Gedanken und G’schichten zur Herbstzeit
Sa 12.11.2022
, 19:30 Uhr
Schlierseer Bauerntheater
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